BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack
BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack
BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack
BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack
BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack
BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack

BRESSE GAULOISE Freilandhänchen, das Hähnchen für den besonderen Geschmack

Normaler Preis €35,00
Stückpreis €15,22 pro kg
inkl. MwSt.

35,00 € pro Hähnchen ( ca. 2,0 kg ) 

Nur auf Vorbestellung !!!

Verfügbar ab Ende September !!!

 

Was ist dran am Bresse-Huhn?

 

Es gibt wohl keine andere Hühnerrasse, mit der sich ein Heimatland so sehr identifiziert, wie mit dem       Bresse-Huhn aus Frankreich.  Ein Grund: Das Bresse-Huhn trägt die Nationalfarben der französischen Flagge: Roter Kamm, weißes Gefieder und blaue Läufe.  Aber nicht nur deshalb ist das Bresse-Huhn im Laufe der Zeit zum kulinarischen Kulturgut Frankreichs geworden. Der Hauptgrund ist die besondere Fleischqualität.

 

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich Bauern aus dem Burgund – bis heute eine Feinschmeckerregion – um die Entwicklung der Rasse bemüht. Wieder und wieder setzten sie sich bei Wettbewerben im ganzen Land gegen andere Hühnerrassen durch. So stieg die Beliebtheit des Bresse-Huhns als vorzügliches Fleischhuhn nach und nach in ganz Frankreich. Inzwischen stehen Bresse-Hühner in der Spitzengastronomie sowie bei Feinschmeckern auf der ganzen Welt hoch im Kurs.

 

Markenschutz für das Bresse-Huhn

Seit 1936 ist das Zuchtgebiet der Bresse-Hühner, im Nord-Osten Frankreichs gelegen, sogar gerichtlich festgelegt. Und seit dem 1. August 1957 dürfen nur noch Hühner aus dieser festgelegten Region den Markennamen „Bresse-Huhn“ nutzen. Dieser Markenschutz für eine Hühnerrasse ist einzigartig.                        Wer die Hühnerrasse außerhalb dieser Region züchtet, darf sie als Bresse-Gauloise-Huhn bezeichnen und vermarkten.

Bresse-Gauloise – das Fleisch ist besonders

Die Tiere haben von Natur aus kräftige Keulen und eine weniger ausgeprägte Brust. Das Fleisch ist etwas fester als bei den üblichen Hühnern. Der Geschmack ist einzigartig und bei richtiger Zubereitung mit dem eines „gewöhnlichen“ Hühnchens oder Hähnchens nicht wirklich vergleichbar.

Bis zur Geschlechtsreife – etwa 17. bis 20.  Lebenswoche –  gibt es von der Erscheinung, vom Gewicht und Fleisch her kaum Unterschiede zwischen Henne und Hahn. Weshalb sich beide Tiere – Henne und Hahn – ideal für die langsame Freilandmast eignen. 

Was wir nicht tun ...

Anders als in Frankreich üblich – bei den „Original Bresse-Hühnern“ sogar Pflicht – sperren wir die Tiere nicht am Ende der Mast für 1-2 Wochen in kleinen Gruppen in Holzkäfige, in denen sie sich kaum bewegen können. Lediglich die Hälse und Köpfe bleiben frei beweglich. Ohne die ausreichende Bewegung und durch die Fütterung aus in Molke gekochtem Mais, entsteht eine sonst unübliche Fettmarmorierung des Fleisches. Auf diese Prozedur verzichten wir bewusst. Zum Wohl unserer Tiere!

Was wir tun...

Unsere Eintagsküken beziehen wir direkt von einem Partnerbetrieb der ÖTZ (Ökologische Tierzüchtung). Als Erzeugergemeinschaft – Brusche und Jeske –  ziehen wir unsere Bresse-Gauloise-Hühner in kleinen Gruppen auf. Die Hühner leben in Marienau, direkt auf unseren Wiesen in Gruppen bis max. 200 Tieren. Zum Teil im Feststall und zum Teil in einer mobilen Rundbogenhütte.  Tagsüber haben die Tiere jederzeit freien Zugang zu den Wiesen und Baumhecken. Die Nächte verbringen sie auf Heu und Stroh im geschützten Stall. Denn anders als bei Großtieren, sind Habicht, Fuchs und Marder für Geflügel eine ständige Gefahr. Im Stall gibt es keine automatischen Klappen zum Auslauf, und es gibt auch keine automatische Fütterung. Bei uns geht alles von Hand. Jeden Morgen und jeden Abend ist Joachim Jeske bei den Tieren. Und oft auch noch ein- bis zweimal zwischendurch. So hat er die Tiere immer im Blick. Das ist wichtig, wenn es um das Wohl der Tiere geht. Neben dem, was sie auf der Wiese finden, bekommen unsere Hühner grundsätzlich GVO freies Futter. Das sind: Weizen vom Nachbarbauern und dazu abgestimmte Mischungen – je nach Alter –  Geflügelschrot aus der Scharnebecker Mühle.

                                                                                                                                                                           

Viel Platz, das ausgewogene Futter, ausreichend Zeit und ein gutes Händchen sind nötig, um den Tieren gerecht zu werden. Die Bresse-Gauloise sind robust und gerne in Bewegung, wodurch sie sich im Freiland besonders wohl fühlen und prächtig gedeihen. Gleichzeitig ist diese Haltungsform ein Garant für die besondere Fleisch-qualität.

Nach ca. 17 bis 19 Wochen ist ihr Schlachtgewicht erreicht. Vor Sonnenaufgang, wenn sie ganz entspannt schlafen, werden die Hühner ohne Licht und damit ohne Stress, einzeln von Hand eingefangen und zu max. 5-6 Tieren in Transportboxen gesetzt. Da Hühner es dunkel, kuschelig und dicht an dicht mögen, werden sie stressfrei in einem dunklen Anhänger von uns bis zum 35 km entfernten Schlachtbetrieb – dem Bauckhof in Klein Süstedt – gefahren. So muss es sein – finden wir. Zum Wohl der Tiere und für beste Fleischqualität. Das hat seinen Preis.

Unsere Preise sind fair

Da sich die gesamten Kosten für Anschaffung, Aufzucht (z.B. Impfung vom Gesetzgeber vorgeschrieben), Haltung, Fütterung, Schlachtung etc. immer über eine ganz Gruppe von ca. 200 Hühnern verteilen, hat jedes geschlachtete Tier auch den gleichen Preis – unabhängig vom Gewicht. Wir sind bemüht, den Tieren eine gleichmäßige Futtermenge zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedienen sich die stärkeren Tiere naturgemäß zuerst am Futter und erreichen daher etwas früher das gewünschte Schlachtgewicht von ca. 1,6 - 1,8 kg. Da es je Gruppe allerdings nur einen fixen Schlachttermin gibt, kann es also sein, dass einige Tiere etwas weniger und andere Tiere etwas mehr wiegen. Der Preis ist allerdings immer der gleiche.

Zweinutzungshuhn: was ist das?

Bei der verantwortungsvollen Züchtung und Haltung von Bresse-Gauloise-Hühner geht es nicht um Leistungshybride. Hybride, die als Legehennen mehr als 300 Eier im Jahr legen (müssen). Oder Masthähne, die in 6 Lebenswochen ein Schlachtgewicht von 3 kg erreichen (müssen). Leider gilt dieses Leistungs-Hybridprinzip auch bei Biohühnern. Auch hier werden die Hähne bei Vermehrung der Legehennen geschreddert, vergast oder als „minderwertige“ Bruderhähne subventioniert. Der gesamte Markt – vom Brutei bis zur Legehenne oder vom Brutei bis zum Masthahn – liegt in den Händen weniger Großbetriebe.

Unsere Bresse-Gauloise-Hühner sind echte Zweinutzungshühner aus ökologischer Züchtung. Das bedeutet, dass Hahn und Henne wirtschaftlich eigenständige Tiere sind. Der Hahn produziert in Freilandhaltung aus möglichst regionalen und saisonalen Futtermitteln Fleisch. Die Henne legt  – ebenfalls in Freilandhaltung – Eier und wird am Ende ihrer Legezeit als Suppen-Henne vermarktet. Das bedeutet, dass der Hahn – anders als beim Bruderhahn – nicht über die Henne subventioniert wird. Das gibt uns, Klein- und Nebenerwerbsbetrieben, die Chance zu einer tiergerechten und nachhaltigen Wertschöpfung bei der Hühnerhaltung.